Der Dankesbrief von der Kirchengemeinde.
S22 – Es kommt, ich kanns schon spüren.
Liebe Liebenden,
es gibt ein neues Projekt S22:

http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/stuttgart146.html
Ich hoffe ihr lasst euch davon überzeugen.
Ich bewerbe mich nun als ehrenamtlicher Sprecher dieses Projektes.
Kämpfen für die Homosexualität
Ein Brief an die kirchliche Jugendarbeit.
Liebe/r,
zur erklärung, wieso ich mich durch den BDKJ nicht unterstützt fühle, folgende Erläuterung.
Davor muß ich nochmals anmerken, dass ich einige Jahre innerhalb der DPSG Bundessprecher einer Interessensvertretung von Schwulen/Lesben/Heteros war, deren Ziel es auch heute noch ist, für die Entwicklung zu der eigenen freie gewählten Sexuellen Identität einzutreten und ein sinnvolles und sich gegenseitig bereicherndes Miteinander einzustehen.
Stell dir mal vor du wächst in einem Kath. Jugendverband oder bei den Minis auf. Übernimmst vllt. ein Leitungsamt und wirst dir darüber bewusst, dass du aufs das gleiche Geschlecht stehst. Du wirst dir selbst zuerst einmal mehr Sicherheit erarbeiten. Wenn der Prozess des inneren Outings abgeschlossen wurde, kommt der nächste Schritt, das äußere Outing. Du erzählst es deinem Umfeld. Zuerst Freunden ….. usw.
Dann stehst du vor der großen Frage, ob du es nun auch deinen Leuten im kath. Umfeld erzählst. Und das ist ein langer Prozess, der nicht selten den Austritt aus der aktiven Arbeit mit sich bringt. Denn Akzeptanz zu finden ist gerade in unseren oft männlich geprägten Jugendverbänden nicht häufig oder weit verbreitet.
Gerade Jugendliche verlassen unsere Gruppen sehr oft mit aus diesem Grund, da sie sich mit ihrer sexuellen Identität NICHT angenommen fühlen.
Wenn solche jungen Menschen bleiben, haben sie oft einen harten weg des Versteckens und Vermeidens vor sich. Also ein ungesunder Boden für ein gesundes Selbstwertgefühl. Denn bis auf wenige Ausnahmen (einzelne Leute) duldet die kath. Kirche keine Homosexuellen.
Von solchen und ähnlichen Geschichten könnte ich viel erzählen.
ALso was tun die kath. Verbände für ihre Mitglieder in solchen Lebenslagen? Nichts bis wenig.
Gerade in Zeiten größter Anfeindungen von kirchlichen Würdenträgern, bleibt der BDKJ und die DPSG Stumm. Es wird nur im informellen Bereich bekundet, dass die Verbände das anders sehen.
In meinen Augen lebt jeder Homosexuell lebende aktive Katholik in einem Dilemma und um es frei zu sagen, in einem für die Seele ungesunden Zustand. In einem Zwiespalt.
Abschliessend die Worte aus einem Coming Out Film “Wer sich ein leben lang versteckt, findet sich irgendwann selbst nicht mehr”
Ist das, das gelebte Wort Gottes? Ist es die Jesuanische Liebe, junge Menschen in einem solchen Zustand aufwachsen zu lassen oder zu erziehen?
Gruß patrick
Gestern:Melonen für Schatz
Gestern kam doch glatt eine richtig große Ladung Melonen bei mir zu Hause an. Ich konnte und wollte meinen Augen nicht trauen.
EINE ganze Europaletten-Gitterbox voll mit Melonen. Und für wen waren diese? Na, für mein Schatz. Schatz futtert seit Wochen nur noch Melonen über Melonen. Das ist laut den Lieferpapieren eine EIN-MANN-WOCHENRATION. Mal sehen wann der LKW das nächste mal kommt. ![]()

05:30 Uhr: Heimlaufen
Als ich heute morgen so ein wenig durch unser, mit verschiedenen Angeboten sehr reichhaltig bespicktes, Ladenzentrum gelaufen bin, entdeckte ich einen Aushang. Und ich war sehr benommen aufgrund des sich mir zeigenden Textes:
Meine Gedanken überschlugen sich, denn als ich vor 4 Jahren hierher zog, sind mir die seltsam anmutenden Menschen in diesem Stadtteil gleich aufgefallen. Lange brauchte ich um diese Menschen richtig einzuordnen. Und heute morgen gelang mir diese lange semantische Sitzung, denn es sind Ägger Orks, die ihresgleichen suchten. Und um ihr wahres Anlitz offen zeigen zu dürfen, haben die nun eine List entwickelt: Sie formieren sich als eine Gruppe, die der Kunst der Schwäbisch-Allemanischen Fasnet fröhnen.
So erhellt, sehe ich mit einem großen “ahhh” versehen, meine mich Umgebenden Menschen mit mehr Nachsicht.
U-Bahnfahren
Heute morgen bin ich mit der ersten U-Bahn vom Hölderlinplatzes nach NG gefahren.

Und naja, zuerst war die U-Bahn schön leer.

Aber, als wir dann so durch die Unterwelt von Stuggitown gondelten, kamen immer mehr zwielichtige Gestalten in die hell erleuchtete U-Bahn.
Zwei alkoholisierte junge Männer hockten sich zwei hübschen Mädels gegenüber in einen eigenen Viererplatz. Und iregendwann lie die eine junge Frau zu dem Mann mit schütterem Haar und schlug ihm mit aller Wucht die Handtasche ins Gesicht. “Dafür, dass du keinen Anstand hast” *klatsch*.
Ich dachte ja es eskaliert gleich. ABER, die beiden Jungs waren so perplex, dass sie wie ferngesteuert am Wilhelmspaltz ausstiegen. Der Herr Schütteres Haar versuchte dann noch mal einzusteigen, aber der Lokführer hatte die Türen verriegelt und wir fuhren los.
Die beiden Mädels keiften dann noch eine Runde ausgelassen und als die Handtaschenwerfende am Daimlerpaltz ausstieg, war die Ruhe wieder hergestellt und ich konnte weiter döööööösen.
Fazit: Das Geheimnis um Handtaschen ist gelöst. Handtasche = Schlaginstrument.
U-Bahn Enhaltestelle von Kalkutta in Neugereut?
Immer wenn ich an meiner Haltestelle in Neugereut in die Stadtbahn einsteige, stehen dortdort massenhaft indisch anmutende Menschenmassen. Und das teilweise zu jeder Tages- und Nachzeit. Mittlererweile bin ich der festen Überzeugung, dass eine U-Bahntrasse direkt von Kalkutta nach Neugereut führt. Dort steigen ganz viele Praktikanten aus, um dann mit der U2 und der U13 zum Bosch zu fahren. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Leider ist das Beweißfoto nicht so gut geworden:

Bessere Beweißfotos werden folgen. Es war früh morgens kurz nach halb sechs.
